Wird eine 1-Gbps- oder 10-Gbps-Karte bis an ihre Grenze ausgelastet, wächst die Sende-Queue, und am Ende werden Pakete verworfen.
Warum Mehr Broadcasts, die Sendemenge erreicht die Grenze der Karte → Folge Sende-Queue wird länger, bei Überlauf werden Pakete verworfen → Auf dem Bildschirm Latenz und Paketverlust auf dem ganzen Server (Input-Lag, Teleportieren)
Sendemenge reduzieren (nur Sichtbereich, Kompression, nur Änderungen).
Aufgaben Infrastrukturteam
Karte aufrüsten (schnellere NIC, in der Cloud größere Instanz), Alarm auf die NIC-Auslastung.
Im Graphen
Plateau am Limit · NIC-Sendevolumen, Sendedrops
Wo nachsehen
txkB/s und %ifutil (Auslastung relativ zur Interface-Geschwindigkeit) aus sar -n DEV 1 mit der NIC-Geschwindigkeit und der Instanzbandbreite vergleichen, dazu TX dropped in ip -s link prüfen
Spricht dafür
Sendevolumen bleibt flach nahe der Bandbreite von NIC oder Instanz, ab dann steigen Sendedrops und Latenz auf dem ganzen Server
Spricht dagegen
Bandbreite hat Reserven: nicht diese Ursache. Viele kleine Pakete und trotzdem Paketverlust: „Überschrittenes PPS-Limit in der Cloud“
Prüfmittel
Mit Infrastruktur-Tools prüfbar (ohne Spielcode)
Quellen
Interface statisticsLinux kernel tx_dropped: Zahl der Pakete, die beim Senden mangels Ressourcen verworfen wurden